Hallo zusammen,
ich lerne jetzt seit knapp zwei Jahren Griechisch und hatte letzten Monat endlich die Gelegenheit, mit einem echten Muttersprachler zu üben – ein Bekannter aus Thessaloniki, der gerade hier zu Besuch war. Theoretisch hätte das die perfekte Gelegenheit sein sollen. Praktisch war es... ernüchternd.
Das Problem: Ich rede viel zu langsam. Ich überlege beim Sprechen jeden Satz dreimal, bevor er rauskommt, und bis ich fertig bin, hat mein Gegenüber schon längst weitergemacht. Wenn er dann antwortet, versuche ich noch den letzten Satz zu verarbeiten und verliere dabei komplett den Anschluss. Das Gespräch stockt ständig, ich werde nervös, und dann kommen sowieso nur noch Halbsätze raus.
Bei meinen Übungspartnern online (alles Lernende wie ich) läuft's eigentlich ganz gut. Aber sobald ein Muttersprachler dabei ist, der normal spricht, bricht alles zusammen.
Ich hab das Gefühl, ich denke noch zu sehr auf Deutsch und übersetze dann. Stimmt das, oder gibt es andere Gründe für dieses Einfrieren?
Hat jemand konkrete Techniken, mit denen man flüssiger werden kann, ohne dass der Kopf dauernd auf 'Pause' drückt? Ich plane im Juli einen kurzen Griechenlandurlaub und würde das dort gerne wirklich nutzen.