Da stimme ich Klaus zu – wirklich authentisch wird's nur, wenn auch echte Menschen mit dir sprechen. Aber für die Vorbereitung kannst du dir Lückentext-Tests basteln, wo du Dialoge nimmst, ein paar Worte weglässt und selbst ausfüllst. Danach laut vorlesen und mit einer Aufnahme vergleichen.
Praktisch finde ich den Ansatz mit Musterdialogen sehr gut. Für deine Vermietungssituation würde ich folgende Struktur vorschlagen: (1) Kurze Dialoge schreiben (3-5 Sätze), (2) Erst passiv verstehen üben (Dialog lesen und Fragen beantworten), (3) Aktiv reproduzieren (Dialog aus dem Gedächtnis nacherzählen). So baust du es vom Einfachen zum Komplexen auf. Die kulturellen Unterschiede sind auch wichtig – wie begrüßen Kreter Besucher wirklich?
Was mich fasziniert: Deine Gäste werden es sofort merken, wenn du authentisch versuchst, ihre Sprache zu sprechen – da ist die korrekte Grammatik fast nebensächlich. Ich würde weniger Tests machen und eher Zeit damit verbringen, echte Gespräche zu führen, auch wenn sie anfangs hakelig sind. Das Feedback von echten Kreter-Nachbarn ist Gold wert.