Hallo zusammen! Ich bin seit ein paar Monaten dabei, Griechisch nach einer sehr langen Pause wieder aufzufrischen – fast 15 Jahre hab ich kaum ein griechisches Wort gesagt, und jetzt merke ich, wie viel ich vergessen habe. Mein Ziel ist eine Rundreise durch den Peloponnes, die wir für nächsten Sommer planen, also bleibt mir noch knapp ein Jahr.
Jetzt ist mir beim Schauen von griechischen Fernsehsendungen aufgefallen, dass die Sprecher klingen manchmal völlig unterschiedlich. Jemand in einer Talkshow aus Athen spricht anders als ein Bericht über ein Dorf in der Mani oder irgendwo in der Messinischen Bucht. Ich meine, ich kenn das von deutschen Dialekten, aber hier bin ich noch so unsicher in der Sprache, dass mich jede Abweichung vom Standardgriechisch sofort rauswirft.
Wie geht ihr das an? Soll ich erstmal nur auf Standardgriechisch hören und die regionalen Sachen komplett meiden, bis ich sicherer bin? Oder ist es besser, sich von Anfang an mit verschiedenen Klangfarben zu konfrontieren, damit man nicht überrascht wird wenn man dann wirklich vor Ort mit Einheimischen redet?
Ich schau gerade viel zuhause, weil es draußen unerträglich heiß ist – also hab ich eigentlich Zeit zum Üben. Nur fehlt mir ein bisschen die Strategie. Über praktische Erfahrungen würde ich mich sehr freuen, besonders von Leuten die schon mal in der Gegend waren!
Oh wow, ich bin ja noch totale Anfängerin (lerne erst seit ein paar Wochen überhaupt das Alphabet!), aber deine Frage finde ich super interessant, weil ich mir genau das auch manchmal frage – wie das wohl später klingt wenn man dann wirklich echte Griechen reden hört.
Ich glaube zumindest vom Sprachlernen allgemein her, dass erstmal eine solide Basis wichtig ist, bevor man sich in zu viele Richtungen verzettelt. Du hast ja schon mal Griechisch gelernt, also ist das bei dir sicher anders als bei mir wo ich noch nicht mal alle Buchstaben flüssig lese.
Vielleicht einfach beides abwechselnd? Hauptsächlich Standard, aber hin und wieder mal reinschnuppern in die regionalen Sachen, damit es kein totaler Schock wird. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen für deine Reise – klingt traumhaft!