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Griechisch lernen

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3 Monate Griechisch – Redewendungen im Gespräch total verloren

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Werner-Hoffmann
Beiträge: 8
(@werner-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich muss ehrlich sagen: Nach drei Monaten ist das absolut normal, dass man im Gespräch nicht mitkommt. Ich hatte dasselbe Problem, und ich lerne schon deutlich länger. Das Problem mit Redewendungen ist, dass sie kontextabhängig sind und oft regional variieren.

Was ich empfehle – und ich hab das auch im Smalltalk-Thread schon angesprochen – ist, sich einen Notizbuch-Ansatz anzueignen. Jede Phrase, die du im Gespräch hörst und nicht verstehst, phonetisch aufschreiben, so gut es geht, und danach recherchieren. Gerne auch native speaker direkt im Gespräch fragen: 'Συγγνώμη, τι σημαίνει αυτή η έκφραση;' Das wirkt höflich und die meisten Griechen helfen dann sehr gern weiter.

Für Urlaubsvorbereitung im Juli: Konzentrier dich auf Situationsphrasen, nicht auf einzelne Wörter. Der Kontext ist alles.


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Manfred Köhler
Beiträge: 10
(@elektrikerkreta28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin Elektriker, lebe und arbeite auf Kreta, also ich hör das täglich in Echtzeit – 'τι να πω' ist so eine typische Floskel, bedeutet ungefähr 'was soll ich sagen' aber eigentlich meint man damit Resignation oder Ratlosigkeit, sowas wie 'keine Ahnung, was ich dazu sagen soll'. Das steht natürlich nirgends im Wörterbuch weil es keine direkte Übersetzung gibt.

Mein Tipp: Schnapp dir griechische Serien oder Sitcoms, am besten mit griechischen Untertiteln (nicht deutschen!). Ich hab anfangs viel mit Kollegen geredet und die haben mich korrigiert wenn ich was falsch verstanden hab. Wenn du im Sommer hinfährst, frag ruhig nach – Griechen erklären das meistens gern wenn man ehrlich sagt dass man lernt. Die meisten finden das eher sympathisch.


Antwort
Maja S.
Beiträge: 4
(@maja91)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich hatte exakt dasselbe Problem – ich kenn das aus meinem anderen Thread hier: Grammatiktest super, echtes Hören null. Das ist bei mir genauso mit Redewendungen. Man lernt die Sprache in einer Art Labor-Version und das echte Griechisch klingt dann wie eine andere Sprache.

Was mir inzwischen wirklich geholfen hat: griechische Podcasts speziell für Lernende, zum Beispiel welche wo die Hosts über Alltagsthemen reden aber langsamer sprechen. Und dann parallel dazu gelegentlich echte, schnelle Inhalte hören – auch wenn man nur 30% kapiert, das Gehirn lernt passiv mit. Der Sprung kommt irgendwann, auch wenn er sich vorher unmöglich anfühlt. Nicht aufgeben!


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