Hallo zusammen,
ich sitze hier gerade im Urlaub – wir haben uns dieses Jahr für zwei Wochen Kreta entschieden, Mitte Juli, und die Hitze ist wirklich extrem. Abends, wenn es ein bisschen kühler ist, mache ich dann Griechisch. So ist das Plan.
Mein aktuelles Level: Ich lerne seit etwa anderthalb Jahren, meistens mit Büchern und Apps. Grammatisch bin ich ganz okay, aber wenn ich Griechen reden höre – ob live hier auf der Insel oder im Radio – verstehe ich erschreckend wenig. Das frustriert mich wirklich.
Jetzt habe ich öfter gelesen, man solle einfach griechische Radiosender im Hintergrund laufen lassen, dann "saugt" das Gehirn die Sprache quasi passiv auf. Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch. Denn wenn ich gar nichts verstehe, was bringt mir das dann? Das ist doch wie weißes Rauschen.
Andererseits: Ich merke hier auf Kreta, dass ich manches nach ein paar Tagen tatsächlich besser erkenne. Liegt das am Radio im Café, am Gespräche-Mithören auf der Straße, oder einfach an der Anspannung hier vor Ort?
Hat jemand konkrete Erfahrungen gemacht, ob griechisches Radio wirklich messbar hilft – oder braucht man dafür ein bestimmtes Mindestniveau? Und wenn ja, ab wann macht es überhaupt Sinn? Ich will keine Zeit verschwenden.
Danke schon mal!
T.Brenner
Kurz und ehrlich: Rauschen im Hintergrund hab ich zwei Monate probiert. Nix gelernt. Aktiv hören mit Textbegleitung wie KlausHartmann beschreibt – das hingegen merkt man.