Ja, dieses Thema ist spannend. Ich merke beim Lesen griechischer Texte auf meinem Grundstück (alte Dokumente, lokale Zeitungen) – die Unterscheidung ist eigentlich ziemlich konsistent, wenn man die Logik versteht. Typ 1 für echte Bedingungen, Typ 2 für hypothetisch. Das fasziniert mich selbst an der Komplexität des Satzbaus.
Guter Thread, das hat mir auch lange Kopfschmerzen bereitet. Was ich gelernt habe: Die Bauweisen in der Architektursprache Griechenlands zeigen auch diese sprachlichen Unterschiede – alte Texte nutzen andere Formen als modernes Griechisch. Wenn du auf Kreta bist und mit Handwerkern sprichst, wirst du schnell merken, dass Typ 1 dominiert. Die anderen Typen brauchst du eher beim formelleren Sprechen oder beim Verstehen von literarischen Texten.
Bei meinen Gästen hier auf Kreta nutze ich meistens einfach das direkte Gesprächsmuster: "Αν θέλεις, μπορούμε να..." für aktuelle Vorschläge. Die Typen nach Lehrbuch sind schon korrekt, aber im alltäglichen Umgang mit den Leuten hier merke ich, dass der Kontext viel entscheidender ist als die perfekte Grammatik. Mit etwas Übung wirst du das schnell intuitiv erfassen.