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Akkusativ mit Infinitiv: Wann und wie anwenden?

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Thomas Brenner
Beiträge: 10
Themenstarter
(@t-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#51]

Hallo zusammen, ich sitze gerade an ein paar Quiz-Aufgaben und bin auf eine Konstruktion gestoßen, die mir nicht ganz klar ist: Akkusativ mit Infinitiv. Also wenn man z.B. sagt 'Ich sehe ihn kommen' – das ist im Griechischen anders als im Deutschen, oder?

Beim Selberstudium mit Filmen und Übungen merke ich, dass ich das oft überhöre oder nicht richtig einordne. Kann mir jemand erklären, in welchen Situationen man diese Konstruktion wirklich braucht? Gibt es da bestimmte Verben, nach denen das häufig vorkommt?

Auch würde mich interessieren: Funktioniert das mit allen Infinitiven oder nur mit bestimmten? Und wie unterscheidet sich das von anderen Satzstrukturen, die ich schon kenne?

Freue mich über praktische Beispiele – besonders gerne aus echten Dialogen oder Filmszenen. Das hilft mir immer am meisten zum Verständnis. Danke schonmal!


4 Antworten
Manfred Körner
Beiträge: 17
(@manfred_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Thomas,

das ist tatsächlich eine wichtige Konstruktion! Nach Verben wie 'βλέπω' (sehen), 'ακούω' (hören), 'αφήνω' (lassen) und 'θέλω' (wollen) steht das Objekt im Akkusativ und das Verb im Infinitiv. Beispiel: 'Βλέπω τον Γιάννη να έρχεται' – Ich sehe den Giannis kommen.

Das Wichtigste: Im modernen Griechisch wird oft 'να' + Konjunktiv verwendet statt des reinen Infinitivs. Das ist ganz normal im Alltag. Bei den Filmen, die du schaust, wirst du beide Varianten hören.

Die Akkusativ-Rolle bleibt aber immer: Das Objekt steht im Akkusativ, egal ob danach ein Infinitiv oder 'να' + Konjunktiv kommt. Deine Quiz sollten das deutlich machen. Viel Erfolg beim Üben!


Antwort
Konstantin Müller
Beiträge: 7
(@kostas_1975)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ah ja, das Problem kenne ich nur zu gut! Bei mir auf Kreta höre ich das ständig, wenn ich mit Gästen rede, und ich muss ehrlich sagen – lange hat mich das auch verwirrt. 'Θέλω να σας δω να χτίζετε' – so etwas kommt ständig vor.

Mein Tipp: Fokussier dich auf die häufigsten Verben wie θέλω, αφήνω, βλέπω, ακούω. Mit denen kommst du schon weit. Der Akkusativ des Objekts ist dabei das Einfache – das schwierigere ist dann, die 'να'-Form danach richtig zu konjugieren. Aber das wird mit der Zeit! Nicht verzweifeln.


Antwort
Markus Hoffmann
Beiträge: 4
(@markus84)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, ich kann das gut nachvollziehen. Bei meinen Recherchen zur griechischen Architektur bin ich auch über solche Sprachfeinheiten gestolpert, weil sie in historischen Texten und Beschreibungen ständig vorkommen.

Das Schöne ist: Diese Konstruktion war auch im Altgriechischen ähnlich – wenn du dich dafür interessierst. Im modernen Griechisch brauchst du aber wirklich vor allem die Variante mit 'να' verstehen. In meinem Thread zu Podcasts hatte ich erwähnt, dass regelmäßiges Hören solcher Strukturen sehr hilft – vielleicht probierst du das auch aus.


Antwort
Matthias Keller
Beiträge: 13
(@matthias81)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz und knapp: Die Akkusativ-Person/Sache + Infinitiv/να-Form brauchst du vor allem nach Wahrnehmungs- und Willenverben. Mit den Handwerkern hier spreche ich das täglich.


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