Hallo zusammen, ich bin Reinhardt und vor etwa 20 Jahren habe ich mal Griechisch gelernt – damals waren die Grundlagen noch halbwegs präsent. Jetzt möchte ich ernsthaft wieder einsteigen und systematisch aufbauen, aber ich bin mir unsicher, wo ich anfangen soll.
Meine Frage: Sollte ich mit dem modernen Griechisch beginnen oder macht es Sinn, bei Altgriechisch zu starten? Ich habe gelesen, dass manche Lernende beides parallel machen, aber das wirkt auf mich eher überwältigend als hilfreich.
Mein Vokabelschatz ist praktisch weg, und ich möchte jetzt nicht wieder bei Null anfangen, wenn es intelligentere Wege gibt. Gibt es Überschneidungen zwischen beiden Varianten, die mir helfen könnten? Und vor allem: Welche Variante würde mir realistische Chancen geben, die Sprache tatsächlich zu nutzen?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen!
Nun ja, das kommt ganz drauf an, was dich wirklich interessiert. Die klassische griechische Literatur und Philosophie – das ist Altgriechisch. Wenn du darauf aus bist, ist Neugriechisch nur Umleitung. Allerdings: Für praktisches Sprechen nutzt dir das nichts. Es gibt durchaus Lernende, die sich auf Altgriechisch konzentrieren, weil sie kulturell interessiert sind, nicht wegen der Kommunikation. Du musst entscheiden, ob dich Kultur oder Sprache als Werkzeug reizt.
Modernes Griechisch, definitv – brauchst du im Urlaub und für echte Kommunikation.