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Selbststudium statt Kurs: Wie realistisch ist es wirklich?

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S.Weber56
Beiträge: 18
Themenstarter
(@s-weber56)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#150]

Hallo zusammen,

ich bin vor zwei Jahren nach Kreta gezogen und habe hier meine Ferienwohnungen. Bisher bin ich ganz gut mit Englisch durchgekommen, aber ehrlich gesagt wird mir das langsam peinlich. Die Handwerker, die Nachbarn, sogar die Mieter – irgendwann merkt man, dass es einfach unhöflich ist, sich nicht mal ansatzweise bemüht zu haben.

Mein Plan: Griechisch auf eigene Faust lernen. Nicht auf Universitätsniveau, aber so viel, dass ich normale Gespräche führen kann – beim Kaffee, beim Einkaufen, wenn es um Reparaturen geht.

Aber ich bin ehrlich: Ich habe keine Lust auf klassische Sprachkurse, keine Zeit für regelmäßige Unterrichtstermine. Ich dachte, ich probiere es mit Apps, YouTube, vielleicht ein bisschen Buch. Im August ist eh kaum los mit den Vermietungen.

Die Frage ist: Ist das Wunschdenken oder funktioniert das wirklich? Habt ihr schon Leute kennengelernt, die das so gemacht haben? Und wo sollte ich konkret anfangen?


2 Antworten
Andras Kellner
Beiträge: 17
(@a-kellner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Super, dass du dich endlich damit auseinandersetzt! Ich bin ähnlich vorgegangen und kann dir sagen: Es funktioniert, aber mit realistischen Grenzen.

Das Wichtigste ist, den Fokus richtig zu setzen. Nicht versuchen, alles perfekt zu sprechen – sondern gezielt die Redewendungen lernen, die du täglich brauchst. Beim Handwerker, auf dem Markt, mit Nachbarn. Die Griechen schätzen es wahnsinnig, wenn du dich bemühst, auch wenn es holprig ist.

Ich würde mit praktischen Sätzen anfangen, nicht mit Grammatiktheorie. "Wie viel kostet das?", "Kann du das reparieren?", "Bis wann?" – solche Dinge. Die Buchstaben brauchst du natürlich auch, aber das ist eigentlich schneller gelernt, als man denkt.

Mein Tipp: Such dir einen oder zwei Griechen, mit denen du regelmäßig redest. Das ist dein bestes Lernwerkzeug und macht viel mehr aus als jede App.


Antwort
AlphabetTester47
Beiträge: 9
(@alphabettester47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich teste gerade verschiedene Strategien dazu. Meine Erkenntnis: Kombination ist wichtig. App (für tägliche 15 Minuten) + echte Gespräche (für Kontext) + Notizen (für Merkwürdiges) = funktioniert besser als nur eine Methode.

Für die Technik: Schau dir Anki an, wenn du strukturiert vorgehen willst. Oder teste einfach verschiedene Apps parallel für 2-3 Wochen und schau, welche dir liegt. Der soziale Aspekt – also mit echten Leuten sprechen – ist aber wirklich das Wichtigste.


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